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ESEN



Lesen ist in unserer Gesellschaft die wichtigste Kulturtechnik. Für fast jedes Schulfach gilt:
­ Lesen ist unabdingbar ­

Jede Aufgabe, egal in welchem Bereich, muss erst einmal gelesen werden. Das Gelesene muss vom Kind verstanden werden; erst dann kann es an die Lösung des Problems gehen.
Die aktuelle Pisa-Studie verdeutlichte wieder einmal, wie viele Kinder bei uns mit dem Lesen Probleme haben. Da wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Kinder, die früh gut lesen gelernt haben, ihren Vorsprung bis ins Erwachsenenalter beibehalten, sollte der Leselernprozess einsetzen, sobald Kinder sich für das Lesen interessieren. Leider ist es für viele Kinder in der 1.Grundschulklasse schon zu spät dafür. Kinder, die gut lesen können, lesen in der Regel auch viel. Denn was man gut kann, das macht Freude. In der Schule wird jedoch oft das Tempo beim Lernen so forciert, dass den Kindern wenig Zeit bleibt, sich mit den einzelnen Buchstaben und Lauten intensiv auseinanderzusetzen. Die häufige Folge: Kinder beherrschen zwar die Lesetechnik, können den Sinn des Gelesenen aber nicht verstehen. Die Kinder sind enttäuscht, werden mutlos und ihr Selbstvertrauen schwindet. So geht die Freude am Lesen oft schon in der 1. Klasse verloren.

ER LESEKURS



Obwohl sich viele Kinder schon im Alter von 4 bis 5 Jahren für Buchstaben und Lesen interessieren, besteht im Kindergarten oft nicht die Möglichkeit, ausgiebig auf dieses Interesse einzugehen. Kinder lernen jedoch dann am besten, wenn sie sich für eine Sache interessieren.
Dies ist einer der Grundsätze der Montessori-Pädagogik, auf der das Konzept meiner „Lesekurse für Vorschulkinder“ basiert. Die Kinder lernen die Buchstaben über ihre verschiedenen Sinne kennen, mit unterschiedlichsten Materialien, viel Bewegung und auf spielerische Weise.
Der variierende Umgang mit den Buchstaben und den Lauten fördert eine intensive und freudige Auseinandersetzung mit diesen und trägt darüber hinaus den unterschiedlichen Lerntypen Rechnung. Durch die abwechslungsreiche Gestaltung und den ganzheitlichen Ansatz können alle Kinder über 90 Minuten gut bei der Sache bleiben.

Alle Kinder, auch Kinder mit leichter Entwicklungsverzögerung, werden sich im Kurs vertieft mit Buchstaben beschäftigen, viele werden Wörter lesen können, manche vielleicht sogar kleine Sätze. Erste Erfahrungen mit dem Schreiben gehören natürlich auch zum Kurs.

Wichtig ist der Grundsatz, dass jedes Kind nach seinem Entwicklungsstand und seinen Fähigkeiten lernt und Anerkennung findet.

Über allem steht die Freude beim Lernen.